Verkehrswende im Deutschlandfunk

Die immer empfehlenswerte Sendung Hintergrund im Deutschlandfunk macht am 06. August 2026 die Verkehrswende zum Thema.

Link zur Sendung auf der Deutschlandfunk Website

Paulus Müller geht der Frage nach, warum es zwischen den Städten so große Unterschiede beim Tempo der Umsetzung gibt. Für den Vergleich hat er sich Freiburg und Krefeld ausgesucht. Freiburg als zweitbeste Stadt in der Kategorie der Städte von 200.000 bis 500.000 Personen und Krefeld als letzte in dieser Kategorie im Fahrradklimatest des ADFC 2024.

Es sind 20 Minuten, die sich lohnen!

Die Sprecher*in aus Krefeld sind Björna Althoff, Fahrradaktivistin und Mitglied im Krefelder Stadtrat und Andreas Domanski, Vorsitzender des ADFC in Krefeld.

Letzter Platz unter den Städten seiner Größe. Der Autoanteil liegt hier bei etwa 50 Prozent, also doppelt so hoch wie in Freiburg. Und das, obwohl die Voraussetzungen für Krefeld eigentlich gut wären, meint Björna Althoff: „Wir haben eine superflache Topografie in Krefeld. Eigentlich sind wir fast Niederlande vom Geländeprofil her und wären top geeignet für eine Fahrradstadt. Wir könnten uns auch was von unserer Partnerstadt Venlo abgucken, aber das passiert hier nicht.“

Vieles ist hörenswert, ein Zitat unter vielen zur Frage, was passieren muss, damit Pläne auch umgesetzt werden:

Dafür müsse die Verwaltung auch entsprechend strukturiert sein […] Sind z.B. die Abteilungen für konzeptionelle Mobilitätsplanung und das Tiefbauamt, das Hochbauamt, gut miteinander verbunden? Sind die in einem Dezernat oder in unterschiedlichen Dezernaten vielleicht mit unterschiedlicher politischer Färbung?

Thomas Klinger, Leiter der Forschungsgruppe für Mobilität und Raum am ILS, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund.

An der Stelle denkt man an Krefeld, hier hat man nicht mal ein Hoch- und Tiefbauamt. Stattdessen die Kommunalbetriebe KBK und ZGM – das Gegenteil von gut eingebundenen effizienten Verwaltungsstrukturen.