FahrRad!AktionsKReis/ADFC

Termin: Dienstag, 2. Juni 2026, 19-20.30 Uhr

Immer im ADFC-Fahrradladen , Uerdinger Str. 69,

  1. Fahrradpolitisch Aktuelles auch aus BZV und Stadtrat und Radtouren im Stadtradel-Zeitraum vom Montag, 15.6. mit Auftakttour ab Rathaus bis zum Raderlebnistag am Sonntag, 5. Juni 26
  2. Vision Zero: Barrierefreies und sicheres Radeln in Krefeld und Radaktionstermine (Rückblick auf den Ride of Silence und Ausblick auf dem 3. Juni, Fahrradwelttag und das Stadtradeln 2026 vom 15.6. bis zum Raderlebnistag am 5.7.)
  3. Verschiedenes

Vision Zero in Krefeld?

Vision Zero heißt, dass keine Verkehrstoten akzeptiert werden. Es heißt, konsequent allen Fehlerquellen nachzugehen, für Verbesserungen zu sorgen und Unfälle nicht für unvermeidbar zu halten.

Dass das möglich ist zeigen Städte wie Helsinki und Oslo. Dass man mit konsequentem Vorgehen dem Ziel immer näher kommen kann, sieht man in Bologna, Lyon und vielen weiteren Europäischen Städten. Ingwar Perowanowitsch hat das sehr gut zusammengefasst (Utopia-Artikel, August 2025).

Und in Krefeld?

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Ghostbikes aufgestellt am 20.05.2026

Der dritte Mittwoch im Mai ist der weltweite Gedenktag für Verkehrsopfer, zur Mahnung zu mehr Rücksichtnahme im Verkehr und Forderung nach sichererer Infrastruktur.

In Krefeld haben wir an diesem Tag mit einem Ride of Silence der Menschen gedacht, die im letzten und in diesem Jahr auf Krefelder Straßen ihr Leben verloren haben. Sechs Radfahrende, vier Menschen zu Fuß und ein Mensch im Auto starben hier 2025 im Straßenverkehr.
In diesem Jahr waren es bisher weitere zwei Menschen, auf der Lindenstraße und auf der Kölner Straße. Dort wurden im Rahmen dieses Ride of Silence jeweils weiße Fahrräder als Mahnmale aufgestellt.

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„Ride of Silence“ am 20.05.2026

Beitrag von Jo Bienert

zum Gedenken an im Straßenverkehr getötete und verstorbene Radfahrende

Der internationale „Ride of Silence“ ist eine stille Gedenkfahrt mit dem Fahrrad und findet weltweit am dritten Mittwoch im Mai statt.

Radfahrende kommen zusammen, um:

  • für mehr Respekt und Sicherheit im Verkehr zu werben.
  • an getötete oder schwer verletzte Radfahrende im Straßenverkehr zu erinnern,
  • auf die Gefahren für Radfahrende auf öffentlichen Straßen aufmerksam zu machen,
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Philadelphiastraße – besser aber nicht gut

Im Rahmen der Neugestaltung der Philadelphiastraße war ein Radweg entstanden, der den Namen nicht verdient, wir hatten im Oktober darüber berichtet (link).

In der Zwischenzeit ist nun einiges passiert, es gab zwei vor-Ort Termine, Umplanungen, neue interne Aufträge, Diskussionen etc.
Das Ergebnis liegt nun zwischen „wenigstens etwas“, „akzeptabel“ und „mehr ging halt nicht“.

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Wir bedienen nur KundInnen mit Auto

So weit so normal – wenn man eine Auto-Waschanlage betreibt. Wenn man aber, sagen wir, z.B. im Baumarkt eine Dose Farbe kaufen möchte, dann wäre ein Schild „Für Fußgänger und Radfahrer verboten“ absurd. Das wäre nicht denkbar.

Möchte man – um im Bild zu bleiben – diese Farbdose allerdings später abgeben als Schadstoff im Wertstoffhof, dann ist genau das in Krefeld Realität!

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Täter-Opfer-Umkehr im Straßenverkehr beenden

In Krefeld gab es im letzten Jahr elf getötete Verkehrsteilnehmer: Drei Autofahrende, vier Radfahrende und vier Fußgehende. Das sind alleine 2025 mehr als in den letzten fünf Jahren zusammen!

Im Dezember veröffentlichten lokale Zeitungen eine Stellungnahme der Polizei, die die Häufung der Todesfälle als einen „statistischen Ausreißer“ bewertete: „Wir können aus den aktuellen Unfällen keine konkreten Handlungsmöglichkeiten ablesen“. Weiter hieß es: Helm, richtige Kleidung (Reflektorjacken) , Training („Gebrauch von Pedelecs […] schulen“).

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Neugestaltung der Philadelphiastraße

Am 21. März 2023 war es dann endlich soweit. Nach 23 Jahren Diskussion wurde die Umgestaltung der Philadelphiastraße politisch besprochen!
In diesem Tagen – 25 Jahre nach Beginn der politischen Diskussion – wurde der erste Abschnitt für den Verkehr freigegeben.

Ist damit jetzt alles gut?

Leider nein, jedenfalls aus Radfahrersicht! Dabei ließen Planung und politischer Beschluss Gutes erwarten:

„Es wird einen breiten Radfahrstreifen geben, der durch ein Radbord vom Autoverkehr getrennt wird.“

www.krefeld.de
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